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Lass.Loslassen.Los

Siehst du das große, tiefe Loch zu deinen Füßen? Das so schwarz ist, dass du den Boden nicht siehst? Die erschreckende Dunkelheit, die dich fast schluckt? Wie gut, dass du es zu deinen Füßen hast.

Ich halte mich fest, so gut ich kann, denn ich stehe nicht neben dir, ich hänge zu deinen Füßen. Ich halte mich am Rand der endlosen Dunkelheit. Meine Kraft lässt nach. Ich mag die Dunkelheit nicht, aber manchmal denk ich, sie mag mich. Sie kommt näher und näher und ich habe das Gefühl, meine Kraft verlässt mich.
Ich möchte loslassen. Ich möchte verschluckt werden. Ich möchte nicht mehr festhalten. Ich kann dir nicht sagen, dass ich dich brauche.
Meine Kraft reicht nicht mehr für ein "Hilf mir".
Langsam wird die Schwärze unter mir willkommen. Willkommener mit jedem, der am Rand des tiefen Loches steht, dessen Füße ich ansehe und der mich ansieht. Stumm.
Vielleicht tritt einer auf meine verschmutzten Finger. Dann darf ich loslassen.
26.10.11 21:16


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